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Chronik Turnverein 1848 Edenkoben  e.V.

1962 - 1981

1962 Mit der Gründung einer Handball-Abteilung durch Erich Lintz am 10. Mai gewinnt der TVE gleich 50 neue Mitglieder (insgesamt 209!) hinzu.

1964 "Die Jugend will kein Gerät mehr turnen“, stellte Jakob Walter am 18. April fest. Die Folge war: kaum Mitglieder bei den Turnern und daher keine Wettkämpfe mehr möglich - gleichzeitig zählte man 130 Schülerinnen bei deren Übungsstunden!


1965 Tief getroffen durch haltlose Vorwürfe der Handballer wegen ungerechter Behandlung durch den Turnrat, wäre Jakob Walter beinahe am 23. April als Vorsitzender zurückgetreten.

1966 Gut ein Jahr danach, am 26. April, berichtet Ernst Mehrhof (Vater des späteren 1. Vorsitzenden), dann vom Aus der Handballabteilung.

1967 Die Stadt Edenkoben ehrte am 16. Februar Jakob Walter ebenfalls mit der silbernen Ehrenplakette, am 11. März gibt Franz Keller das Mädel- und Schülerinnenturnen ab: "War über 40 Jahre Leiter gewesen". Wegen seiner Verdienste wurde er anschließend zum Ehren-Oberturnwart ernannt. In diesem Jahr verzeichnete der Verein 77 Mädchen und 90 Jungen in der Schwimmabteilung bei Helmut Rickes, 30 Knabenturner und 52 Frauen. Ab dem 9. April verbesserten sich die Turnbedingungen für den TVE durch die Einweihung der neuen Grundschul-Turnhalle, die für Vereine offen sein sollte.

1968 Auf Vorschlag Helmut Hammers wurde am 20. April Willi Otte erstmals in den Turnrat gewählt, dem er bis heute (2. Vorsitzender) angehört.

1969 Ein Schicksalsjahr für der Turnverein Edenkoben: am 26. Februar verstirbt sein langjähriger 1. Vorstand Jakob Walter. Da am 3. März auch noch der 2. Vorstand Adam Riebel ausschied, leitete vorerst Schriftführer Werner Linke den Verein. In seiner Amtszeit fiel dann der Aufbau einer Mutter/Kind-Abteilung und am 20. November der Start von Heidemarie Füßlein ("Fräulein Haunstetter") als eine der Leiterinnen beim Schülerinnen- und Mädchenturnen, die auch heute noch als deren Fachwartin und Oberturnwartin arbeitet.

1970 Erst am 17. April erhielt der TVE endlich wieder einen neuen Vorstand: Alfons Veron wird 1., Willi Fruth 2. Vorsitzender. Am 27. Mai verstirbt mit Franz Keller (geboren 25. Mai 1882) wieder einer der "ganz großen" Alten vom TVE. Nach der Mobilisierung neuer Führungskräfte für den Turnverein durch Helmut Hammer zählten die Turner nach 16 Jahren Flaute wieder 50 Mitglieder (insgesamt 214).

1971 Helga Lanuschny übernimmt von Karin Bohner die wachsende Eltern-Kind-Abteilung.

1972 Willi Otte soll am 17. März eine "Jeder - Männer - Abteilung" gründen und hat sogar bald 20 Teilnehmer.

1973 Von 70 Kindern im Alter von drei bis neun Jahren (allerdings wieder ohne Eltern) berichtet Helga Lanuschny am 22. Februar vor der Generalversammlung. Offensichtlich kein Grund zum Feiern für die Vereinsführung - fand doch das 125jährige Stiftungsfest am 25. August "ohne kompletten Turnrat" statt! Ebenfalls traurig für den TVE ist die Schließung des Freibades zum Saisonende, die Schwimmabteilung musste aufgelöst werden. Obwohl schon am 11. November dann das Hallenbad seine Pforten öffnete, dauerte es noch bis zum 

1975 Januar, bis Walter Nitsche den Neuaufbau der Schwimmabteilung des TVE übernahm, später wurde er noch Schwimmwart auf Gau- und Landesebene. Ganz in diesem positiven Sinne darf man dann auch die Umzugs- Teilnahme des TVE am 9. Februar anlässlich der 100 - Jahr - Feier des Karneval - Verein Frohsinn sehen.

1976 Die Frauenabteilung zählt alleine über 60 Mitglieder

1977 Im Frühjahr wird eine komplette Karate-Abteilung in den TVE aufgenommen, später stellt Heidi Füßlein im Turnrat einen Antrag auf eine Ballettabteilung, die wegen ihrer Kunstturnerinnen sehr wichtig wäre.

1978 Nun übernimmt Gisela Otte das Eltern/Kind- und das Turnen für Kindergartenkinder, Doris Neuschwander beginnt mit Jazzgymnastik.

1979 Der TVE wird Teilnehmer an der ersten Stadtrallye der Arbeitsgemeinschaft Edenkobener Vereine, Karin Nitsche zum 4. Mal in Folge Landesmeisterin im Schwimm-Mehrkampf. Die Mitgliederzahl steigt erheblich an, man registriert zum 30. August 520 Mitglieder.

1980 Im folgenden Jahr findet man mit der Wahl Heidemarie Füßleins zur Oberturnwartin bis zum heutigen Tage eine ideale Lösung für den Verein, um so mehr, als sie ab 85 außerdem als Gau - Kunstturnwartin und Bundeskampfrichterin beste Kontakte im Sinne des TVE knüpfen konnte. Nach der Fertigstellung der Edenkobener Großsporthalle zum Jahresende.

1981 und ihrer Einweihung am 15. März war endlich nicht nur für den TVE der Weg frei für sportliche Großveranstaltungen. Im Mai allerdings gab es erst noch einen Stafettenlauf von Edenkoben nach Dinkelsbühl auch mit TVE-Läufern, bevor die Gründung einer Fitnessabteilung im September durch Hubert Fuchs und die Bildung einer Volleyballabteilung noch im November durch Christa Radermacher als Resultat der neuen Halle gefeiert werden durften. Einen Wermutstropfen im Kelch stellte dann im Dezember die wieder ausscheidende Karate-Abteilung dar.